Häufig Gestellte Fragen (FAQ)
Ein Landschaftsarchitekt entwickelt und gestaltet Außenräume - von Gärten und Höfen über Spiel- und Aufenthaltsbereiche bis hin zu öffentlichen Freiräumen und Parklandschaften. Die Aufgaben reichen von der Analyse hin zum Design oder Entwurf bis zur technischen Planung und Bauleitung. Diese Aufgabenbereiche finden sich in den Leistungsphasen der HOAI (1-9) wieder. Als BDLA‑zertifiziertes Büro verbinden Munder + Erzepky Landschaftsarchitekten fachliche Präzision mit einem gestalterischen Anspruch, der Orte stärkt, Nutzungen ermöglicht und Außenräume nachhaltig weiterentwickelt.
Unsere Planungskosten betragen etwa 13-18 % von den gesamten Baukosten des Projektes. Typische Bauprojekte liegen bei Munder und Erzepky Landschaftsarchitekten zwischen 300.000 und 2.000.000 Euro Baukosten. Der endgültige Aufwand hängt jedoch immer von Umfang, Komplexität und den beauftragten Leistungen ab. Die Kosten für einen Landschaftsarchitekten in Hamburg orientieren sich an der HOAI - der gesetzlichen Honorarordnung für Architekten und Ingenieure.
Die Dauer einer Planung hängt vom Umfang des Projekts ab. Für einen Schulhof oder vergleichbare Freianlagen liegt der Zeitraum typischerweise bei 12-18 Monaten - von der ersten Beratung bis zur Fertigstellung. Kleinere Projekte wie Spielplätze können meist innerhalb von 6–10 Monaten realisiert werden. Munder und Erzepky Landschaftsarchitekten steuern alle Leistungsphasen der HOAI strukturiert, damit Planung und Umsetzung verlässlich aufeinander aufbauen: Grundlagenermittlung (1-2 Monate), Entwurf (2-3 Monate), Genehmigung (2-4 Monate), Ausschreibung (1-2 Monate) und Bauphase (4-8 Monate).
Landschaftsarchitekten übernehmen die Planung von Außenanlagen - von Konzept und Entwurf bis zur technischen Planung und Koordination der Umsetzung. Garten- und Landschaftsbaubetriebe (GaLaBau) realisieren diese Planung vor Ort, etwa durch Pflanzungen, Erdarbeiten oder Pflasterbau.
Um als Landschaftsarchitekt tätig sein zu können, sind ein Studium und die Eintragung in die Architektenkammer notwendig. Bei komplexen Projekten, wie Schulhöfen, ist ein Landschaftsarchitekt sowohl für die Genehmigungen als auch für die Qualitätssicherung verantwortlich.
Die BDLA‑Mitgliedschaft gilt als wichtiges Qualitätsmerkmal in der Landschaftsarchitektur. Mitglieder des BDLA (Bund Deutscher Landschaftsarchitekten) verpflichten sich zu hohen fachlichen Standards, regelmäßiger Weiterbildung und einer Berufshaftpflichtversicherung. Für viele öffentliche Projekte - etwa Schulhöfe oder kommunale Freiräume - ist zudem ein in der Architektenkammer eingetragener Landschaftsarchitekt vorgeschrieben.
Wolfram Munder und Katharina Marie Erzepky sind seit 1982 bzw. 1991 im BDLA vertreten und stehen für verlässliche, qualitätssichere Planung.
Die Planung eines Schulhofs erfolgt in mehreren aufeinander abgestimmten Schritten: Zunächst werden gemeinsam mit Schule, Schülerinnen und Schülern sowie dem Träger die Bedürfnisse erfasst. Anschließend folgen Bestandsaufnahme und Analyse der Fläche. Darauf aufbauend entwickeln Landschaftsarchitekturbüros ein Gestaltungskonzept mit klaren Nutzungszonen für Bewegung, Rückzug und Naturerlebnis und prüfen diese auf Umsetzbarkeit. Moderne Schulhöfe integrieren heute Themen wie Nachhaltigkeit, Versickerungsflächen, Biodiversität und klimaangepasste Bepflanzung.
Die Kosten für die Gestaltung eines Schulhofs liegen in der Regel zwischen 120 und 200 Euro pro Quadratmeter - abhängig von Ausstattung, Materialwahl und baulicher Komplexität. Die darin enthaltenen Kosten für die Planungsleistungen liegen meist bei 13-18 % der Gesamtbausumme. Förderprogramme und kommunale Mittel können die Finanzierung zusätzlich unterstützen.
Von der Beauftragung bis zur Fertigstellung eines Schulhofs vergehen in der Regel 12-18 Monate. Die frühen Planungsphasen nehmen meist 5-8 Monate ein. Anschließend folgen Genehmigung, Ausführungsplanung und Festlegung der zu beauftragenden Fachfirmen mit weiteren 2-3 Monaten. Die Bauphase dauert je nach Umfang etwa 4-10 Monate. Idealerweise wird der Bau des Schulhofes so terminiert, dass die Hauptarbeiten in den Sommerferien abgeschlossen werden können.
Nachhaltige Freiraumplanung verbindet ökologische, soziale und ökonomische Anforderungen. Dazu gehören Versickerungsflächen für Regenwasser, heimische und robuste Pflanzen zur Förderung der Biodiversität, durchlässige Beläge zur Reduzierung von Versiegelung sowie Schattenbäume für Klimaanpassung. Auch Prinzipien der Permakultur - also das Arbeiten mit natürlichen Kreisläufen - spielen eine Rolle.
Diese Ansätze fließen bei Munder und Erzepky Landschaftsarchitekten selbstverständlich in die Planung von Schulhöfen, Spielplätzen und Freiräumen ein.
Versickerungsflächen leiten Regenwasser gezielt in den Boden und entlasten so die Kanalisation bei Starkregen. Wir integrieren Versickerungsflächen funktional und gestalterisch in Außenräume auf Basis folgender Parameter und Planungen: Analyse der örtlichen Niederschlagsmenge oder Bodenbeschaffenheit und wählen geeignete Elemente zur Wasserregulierung wie Mulden oder Rigolen aus.
Bei Schulhöfen verbinden Munder + Erzepky Versickerungsbereiche häufig mit naturnahen Spielflächen, sodass Mulden gleichzeitig als Spiel‑ und Aufenthaltsräume genutzt werden können.
In der Architektur und Landschaftsarchitektur wird Nachhaltigkeit zunehmend nicht nur gefordert, sondern auch nachgewiesen. Zertifizierungssysteme haben sich von optionalen Zusatzleistungen zu strategischen Planungsinstrumenten entwickelt. Die DGNB-Zertifizierung (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) und das BNB-System (Bewertungssystem Nachaltiges Bauen) machen aus abstrakten Nachhaltigkeitszielen konkrete, messbare Qualitäten – Bronze, Silber, Gold oder Platin sind dabei mehr als symbolische Auszeichnungen. Erfolgreiche Zertifizierungen basieren auf einem durchdachten Prozess, der bereits in der Projektentwicklung beginnt und sich durch alle Planungs- und Bauphasen zieht.