Landschaftsgärtner

Wir brauchen neue Landschaftsarchitekt*innen, Landschaftsgärtner*innen oder Baumschulgärtner*innen

Bewerben Sie sich jetzt für ein Studium als Landschaftsarchitekt/in oder eine Ausbildung als Landschaftsgärtner/in oder Baumschulgärtner/in

Die beste Zeit für eine berufliche Zukunft in der Branche “Bauen mit Grün” ist jetzt. In Deutschland kann man an 14 Hochschulen Landschaftsarchitektur studieren und in fast 20.000 Fachbetrieben nach einer dualen Ausbildung Landschaftsgärtner/in oder Baumschulgärtner/in werden. Die Bewerbungsfristen laufen noch, also los geht’s.

 

Landschaftsgärtner

© Munder + Erzepky Landschaftsarchitekten bdla: Grünzug Hölkeskampring Herne, Deutscher Spielraum Preis 2015

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© Munder + Erzepky Landschaftsarchitekten bdla: Design Elbterrassen I Geesthacht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Thema Nachwuchsförderung gewinnt bei Munder und Erzepky Landschaftsarchitekten bdla zunehmend an Bedeutung, weshalb wir das Interview “Begeistert vom Beruf” mit Marion Linke, bdla-Fachfrau für Ausbildung, in der aktuellen Ausgabe der “Landschaftsarchitekten” mit großer Aufmerksamkeit gelesen haben und hier in Auszügen wiedergeben und unterstreichen wollen:

“Die klimaresiliente Umgestaltung von Städten und Regionen sowie die nachhaltige Umsetzung der Energiewende und umweltverträgliche Landnutzungskonzepte sind Kernkompetenzen von Landschaftsarchitekten. Wenn es nicht gelingt, die Zahl der Studierenden zeitnah zu erhöhen, wird sich der bestehende Fachkräftemangel verschärfen, während sich gleichzeitig der Fachkräftebedarf und die zunehmende Brisanz der Aufgaben weiter verschärfen.

Ziel des gesamten Verbandes, ja des Berufsstandes, muss es sein, die Bedeutung der Landschaftsarchitektur / des Landschaftsarchitekten im Alltag deutlicher zu machen und vor allem junge Menschen für unseren Beruf zu begeistern. “

(Aus dem aktuellen Positionspapier der Ausbildungsspezialisten)

Wie sehen Sie die hiesige Landschaftsarchitekturausbildung?

Marion Linke: “Mir persönlich ist die ganzheitliche Ausbildung, die Breite des Studiums, wichtig. Dazu gehören Entwurf und Planungsstrategie, aber auch die Technik. So ist z. B. in der Landschaftsplanung zum einen der Umgang mit den Maßstabsebenen M 1: 5.000 bis M 1: 25.000 auf der gesamtstädtischen Ebene (Grünzüge, Klimaanpassungskonzepte, Klimastrategien, etc. B. bei den “Wasserfragen” bauliche Details im Maßstab 1:10 oder Pflanzenkenntnisse bei der Baumartenauswahl. Bürgerbeteiligung und Vermittlung von Akzeptanz wäre dann auch ein zusätzliches Thema. Zusammengefasst könnte es heißen “konzeptionell denken, offen sein für Neues und Experimentelles, ganzheitlich und interdisziplinär handeln”. Zumindest ist das meine persönliche Definition von Landschaftsarchitektur, wie ich sie verstehe und lebe.

Hinzu kommt das Arbeiten auf Augenhöhe mit den Nachbardisziplinen wie Architektur, Stadtplanung, Verkehrsplanung und Ingenieurwesen, der interdisziplinäre Ansatz. Dies sollte auch in interdisziplinären Studiengängen der Fall sein, z. B. sind gemeinsame Projektstudien mit Architekten und Ingenieurdisziplinen bereits verankert. “

Links:

Das ganze Interview mit Marion Linke https://www.bdla.de/nachrichten/ak-ausbildungswesen/1421-fuer-den-beruf-begeistern-interview-mit-marion-linke-bdla-fachsprecherin-ausbildungswesen

Vergleich der Landschaftsarchitekturstudiengänge in Deutschland

https://www.studycheck.de/studium/landschaftsarchitektur/studiengaenge

Ausbildung zum Landschaftsgärtner

https://www.landschaftsgaertner.com/

Ausbildung zum Baumschulgärtner

https://www.gruen-ist-leben.de/der-bdb/ausbildung/

 

Titelbild: © Munder + Erzepky Landschaftsarchitekten bdla: Entwurf Grünzug Hölkeskampring Herne, Deutscher Spielraum Preis 2015